4.1 Erziehungsziele
Da es sich bei der Evangelischen Mittelschule Burkhardtsdorf um eine Bekenntnisschule handelt, sollen die SchülerInnen entsprechend des ev/luth. Bekenntnisses im christlichen Glauben erzogen werden und mit den geistigen Wurzeln der Heimat vertraut gemacht. Dies ist ein Lebensangebot und geschieht durch die Anknüpfung an die abendländisch-christliche Tradition wie die Gestaltung und das Feiern von Gottesdiensten, aber auch von Morgenandachten.
Damit die SchülerInnen so gebildet und erzogen werden, dass sie auf ein verantwortliches Leben in einer pluralistischen Gesellschaft vorbereitet sind, möchte die EMB neben der Ergänzung der elterlichen Erziehung
• eine klare Orientierung an den Grundwerten des christlichen Glaubens geben.
• insbesondere auf die soziale Erziehung Wert legen, wozu neben der Gewalt- auch die Suchtprävention und Orientierung am Nächsten durch praktische Arbeiten zählen.
• die Heranwachsenden zum selbständigen Lernen und Arbeiten befähigen mit besonderer Schulung der Eigenverantwortlichkeit und ehrlichen Selbsteinschätzung.
• den Umgang mit Andersdenkenden positiv fördern.
• im Rahmen der Kräfte der EMB und soweit die Voraussetzungen vorhanden sind, behinderte Kinder integrieren, da die Integration für das soziale Lernen wichtig ist und die Lebenswelt der SchülerInnen bereichert.
4.2 Unterrichtsmethoden
Die vielfältigen Anforderungen, die die Gesellschaft und nicht zuletzt der Arbeitsmarkt an die Jugendlichen stellt, machen eine vielfältige und doch zielgerichtete Unterrichtsmethodik notwendig.
So soll der Unterricht der EMB neben den allgemein anerkannten Grundsätzen wie beispielsweise Anschaulichkeit und Fasslichkeit insbesondere folgende Schwerpunkte berücksichtigen:
• Qualitativ hochwertiger Unterricht soll die SchülerInnen dazu befähigen, Fachkompetenz in den unterrichteten Fächern zu erlangen, wobei durch fächerübergreifende Angebote ein „Schubladendenken“ in einzelne Fächer vermieden werden soll.
• Die Leistungsfähigkeit des Einzelnen sowie sein Leistungswillen und seine Lernfähigkeit soll durch Annahme als Geschöpf Gottes und individuelle Förderung entwickelt werden – Erlangung von Selbstkompetenz.
• Insbesondere durch Vermittlung von Lernmethoden – Methodenkompetenz – oder auch Differenzierung in Form von Stationenlernen, länger angelegten Projekten und Freiarbeitsphasen sollen die SchülerInnnen die Fähigkeit erwerben, ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend die Stärken auszubauen und sich selbst einschätzen lernen.
• Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Stärkung der Sozialkompetenz sollen die SchülerInnen neben dem notwendigen Frontalunterricht vermehrt in Partner- und Gruppenarbeit als auch in Projektarbeit begleitet werden. Hier wird eine gegenseitige Achtung, aber auch ein respektvoller Umgang miteinander und Kommunikations- und Konfliktfähigkeit geschult.
4.3 Leistungsbewertung
Die vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus erlassenen Lehrpläne sowie die Anordnungen zur Benotung der erbrachten Schülerleistung in einem bestimmten Fach sind Grundlage der Leistungsbewertung an der EMB. Da von unterschiedlichen Fähigkeiten der SchülerInnen ausgegangen werden muss, finden individuelle Lernfortschritte sowie die Leistungsbereitschaft des Einzelnen Berücksichtigung (Schulordnung für MS in Sachsen § 18 (1)).
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